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Die Gedenkstätte "Chatyn"

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Seit der Gründung der Staatlichen Gedenkstätte "Chatyn" vergingen 35 Jahre. In den Jahren zerfielen unter dem Einfluß der Naturkräfte teilweise die Betonelemente des Memorials, die Granit- und Marmordeckungen der Gedenkstätte.

Der Präsident von Weißrussland Aleksander Lukaschenko nahm traditionell am republikanischen Subbotnik am 24. April 2004 teil. Weißrussland bereitete sich auf die Feiern zum 60. Jahrestag der Befreiung von den faschistischen Okkupanten und des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg vor. Deswegen war die Teilnahme von Aleksandr Lukaschenko an den Wiederaufbauarbeiten der Staatlichen Gedenkstätte "Chatyn" nicht zufällig. Dieses Denkmal des Mutes des weißrussischen Volkes war schon im Jahre 1969 eröffnet worden und bedarf heute eine gründliche Rekonstruktion.

Nachdem Aleksandr Lukaschenko in Chatyn angekommen war, legte er Blumen am Denkmal des nicht zu unterwerfenden Menschen nieder. Das Staatsoberhaupt machte sich ausführlich mit dem Rekonstruktionsverlauf der Gedenkstätte bekannt. Der Präsident äußerte Kritik in Bezug darauf, dass die Arbeiten zu langsam Durchgeführt werden. Den Worten von Aleksandr Lukaschenko nach muss man das Rekonstruktionstempo beschleunigen: bis zum 3. Juli soll die Restauration der Gedenkstätte beendet werden. Wenn dafür zusätzliche finanzielle Mittel und das heranziehen von Fachleuten erforderlich würden, leiste der Staat die nötige Hilfe, unterstrich der Präsident. Für alle Aufbauarbeiten sollten ausschließlich die neuesten Technologien hoher Qualität angewandt werden, bemerkte Aleksandr Lukaschenko.

Nach der Besichtigung der Gedenkstätte schenkte Aleksandr Lukaschenko wichtigen Details Aufmerksamkeit, die mit der Verschönerung des Territotiums verbunden sind. Bequeme Fußwege, die die Kriegsveterane entlang gehen würden, die schöne Landschaft — das solle auch das Ergebnis der hier durchgeführten Arbeiten werden. Alles bis zu den Kleinigkeiten solle durchdacht und hochqualitativ ausgeführt werden, sagte der Präsident. Die Idee und das Aussehen der Gedenkstätte sollten dabei in vollem Maße beibehalten werden.

Die Rekonstruktion von "Chatyn" ist ein Bestandteil der breit angelegten Kampagne des Wiederaufbaus der geschichtlichen Denkmäler in der Republik Belarus. Viele von ihnen bedürfen heute einer dringenden Restauration. Das erfordert natürlich viel Aufwand. Aber, wie der Präsident unterstrich, wenn es heute nicht getan werde, würden die Wiederaufbauarbeiten in ein paar Jahren doppel so teuer zu stehen kommen.

Im Subbotnik beschäftigte sich die Präsidentenmannschaft, die sowohl die höchsten Staatsbeamten als auch die einfachen Arbeiter ausmachten, mit dem Betonieren des Fundaments und der Stufen des Platzes am ewigen Feuer von Chatyn.

Die Mittel vom republikanischen Subbotnik wurden an den Wiederaufbau der Denkmäler des Großen Vaterländischen Krieges gerichtet.

Die Rekonstruktion der Staatlichen Gedenkstätte "Chatyn" wurde bis zum 25. Juli 2004 beendet.

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