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MINSKER GETTO
Minsker Getto das größte in Europa, darin wurden circa 100 Tausend Menschen vernichtet.
Grausam wurde die jüdische Bevölkerung vernichtet. Die Jüden wurden in die speziellen Gettos gesiedelt, das Vermögen wurde eingezogen. Im Juli 1941 wurde in Minsk von den Faschisten ein jüdisches Getto errichtet.
Territorial umfasste es die Straßen Ostrowskaja, Obuwnaja, Opanskogo, Suchaja, Saslawskaja, den Platz Jubilejnaja und andere angrenzende Straßen. Die nichtjüdische Bevölkerung aus diesem Kreis wurde ausgesiedelt. Das Territorium vom Getto wurde mit dem Stacheldraht abgegrenzt und ständig bewacht. Hierher haben die Faschisten über 100 Tausend Menschen jüdischer Nationalität zusammengetrieben. Die Faschisten folterten die jüdischen Häftlinge, plünderten, quälten, stachen sie mit dem Seitengewehr, warfen lebendig in das Feuer. Die zum Tode Verurteilten wurden zum Singen und Tanzen aufgefordert und dann erschossen. Dort herrschten Gedrängtheit, Unrat, Hunger. Die Pogrome folgten ein nach dem anderen. Bis zum 1. August 1941 sind etwa 85 Tausend Menschen geblieben, und bis zum Sommer 1942 haben die Faschisten fast alle vernichtet. Beeindruckend sind Zynismus und Kaltblutigkeit, mit denen die Faschisten die von ihnen vernichteten Menschen gezählt haben. Am 31. Juli 1942 berichtete der Generalkomissar Kube dem Reichskomissar von "Ostland" Lose: "Während der vergangenen zehn Wochen wurden in Belarus etwa 55 Tausend Juden vernichtet. Im Minskaja Gebiet sind alle Juden völlig ausgerottet.
Die Gedenkstätte "Minsker Getto" wurde in Minsk am 10. Juli 2000 eröffnet. Das Denkmal an die Opfer des Hitler-Genozides in Belarus (Jama) in der Stadt Minsk auf der Saslawskaja-Straße. Architekt: L.Lewin. Bildhauer: E. Polak, A. Finskij.


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