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Das 118. Polizeibataillon
Das 118. Polizeibataillon wurde Ende 1942 in Kiew gegründet; bestand aus angeworbenen sowjetischen Kriegsgefangenen, Verrätern und Kriminellen, die auf die Zusammenarbeit mit den Okkupanten eingegangen waren, eine Ausbildung in Sonderschulen in Deutschland erhielt und die deutsche Uniform angezogen und Hitler den Treueid geleistet haben. Nachdem sie diesen Schritt gemacht haben, haben sie die Heimat verraten. In Kiew hat sich das Bataillon den Namen dadurch gemacht, daß es mit der grausamen Brutalität die Menschen in Babij Jar vernichtet hat. Das war die beste Charakteristik, die dazu gedient hat sie nach Belarus zu schicken. Das Bataillon kam in der Siedlung Pletschenitsy an. An der Spitze jeder Polizeiabteilung stand der "Chef", ein deutscher Offizier, der seine Untergeordneten leitete. Der "Chef" des 118.Bataillons war Sturmbahnführer Erich Körner, und der "Chef" einer Kompanie Hauptmann Hans Welke. Hans Welke war Olympiasieger im Jahr 1936 im Kugelstoßen. Er war der erste Deutsche, der in dieser Sportart gewonnen hatte. Außer der Goldmedaille bekam Welke von Hitler den Offiziersrang verliehen. Als der Krieg ausbrach, gelangte Welke selbstverstähdlich nicht an die Ostfront. Die eisernen Kreuze verdiente er im Hinterland. Sein letzter Posten war Chef der des Kompaniechefs des 118.Bataillons. Ausgerechnet er war der jenige, der von den Partisanen an der Wegegabel Pletschitsy Logojsk Kozyri Chatyn vernichtet wurde. Der Stableiter des 118. Polizeibataillons war Grigorij Wasjura. Seine Brutalität hatte keine Grenzen, auch im Umgang mit seinen Untergesetzten. Er war Teilnehmer mehrerer Strafoperationen, die das Leben vielen unschuldigen Menschen gekostet haben.
Im November Dezember 1986 fand in Minsk der Prozess gegen einen der Henker von Chatyn G. Wasjura statt. 14 Bände des Falls N 104 widerspiegelten viele Tatsachen der blutigen Tätigkeit des faschistischen Gewalttäters. Nach dem Urteil des Kriegsgerichtes des Belorussischen Kriegsbezirks wurde Wasjura für die Verbrechen schuldig erklärt und zum Tode verurteilt.
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