Chatyn ist das internationale Symbol der Antikriegsaktionen

Die Menschen verschiedener Überzeugungen und Religionen kommen nach Chatyn um das Andenken an die unschuldigen Opfer des 2. Weltkriegs zu ehren. Der Trauerklang der Glocken von Chatyn errinnert uns an die tragischen Schicksale des russischen Dorfes Krasucha, des litaunischen Ablinga, des tschechischen Liditsa, des französischen Oradur-sur-Glan und vieler anderen.

Der Besuch der Gedenkstätte läßt die Menschen die Zerbrechlichkeit des Friedens begreifen, an das Ewige denken. Die Gedenkstätte "Chatyn" bringt die friedliebende Politik unseres Staates zum Ausdruck.

Am 1. Juli 2004 fand am Vortage des 60-jährigen Gedenktages der Befreiung von Belarus von den deutsch-faschistischen Eroberern in Chatyn ein feierliches Meeting statt, unter Mitwirkung von den Presidenten von Belarus — A.G. Lukaschenko, von Russland — W.W. Putin, von der Ukraine — L.D. Kutschma.

In der Periode von 35 Jahren haben die Staatliche Gedenkstätte "Chatyn" etwa 35 Millionen Personen mehr als aus 100 Staaten der Welt besucht. Unter den Ehrenbesuchern der Gedenkstätte sind die UNO-Sekretäre U Tan und H.Peres de Kueljar, USA-Präsident Richard Nilson, der Präsident von Finnland U.K. Kekkonen, der Ministerpräsident von Indien Radshew Ghandi, der Generalsekretär der kommunistischen Partei Kubas Fidel Castro, der Vorsitzende des Vollzugsausschusses der Befreiungsorganisation von Palästina Yassir Arafat, der Präsident von Rumänien I. Iliesku, der Präsident von Finnland M. Kojvisto, der Präsident von Kasachstan N. Nasarbajew, der Präsident von Inguschetien M. Siasikow, Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas Chu Csintao, der Präsident von Weißrussland A. Lukaschenko, der Präsident von der Ukraine L. Kutschma und der Präsident von Russland W. Putin und viele andere bekannte Politiker.

Das Buch der ehrenvollen Besucher der Staatlichen Gedenkstätte "Chatyn":

"Ohne Vergangenheit gibt es keine Gegenwart und keine Zukunft. Eintretend in das sechzigste Jahr des friedlichen Lebens hat Belarus nicht vergessen auf Kosten welches Kampfes, Leidens und Verluste das Glück gewonnen ist. Das Feuer von Chatyn breent unsere Herzen an und erinnert uns an die heilige Pflicht, den Frieden und die Ruhe im Heimatland zu hüten und die Wiederholung von den Schrecken des Krieges nicht zu lassen.
Hier, in Hatyn, sind Mut und Heroismus des belorussischen Volkes in Granit und Bronse verkörpert.
Die zum großen Datum restaurierte Gedenkstätte ist eine offenbare Begründung des ewigen Andenkens der Nachkommen an die Tragödie der verbranten Dörfer.
Wir werden immer denen dankbar sein, die auf Kosten ihres eigenen Lebens die Freiheit und die Unabhängigkeit der Heimat verteidigt haben.
Als Symbol der Festigkeit und der Unbiegsamkeit des menschlichen Geistes wird Chatyn immer dem Frieden und der Völkerverständigung dienen".

President der Republik Belarus A.Lukaschenko
den 1. Juli 2004

"Das Andenken an die Opfer, die heldenhafte Vergangenheit unserer Völker vereinigt uns für immer."
President der Russischen Föderation W. Putin
den 1. Juli 2004

"Wieviel auch Jahre und Jahrhunderte vergehen, hat der Faschismus keine Rechtfertigung. Hütet diese Geschichte für eure Nachkommen. Das ewige Andenken an alle Opfer der Faschisten."
G. Selesnew
2004

"Das ist eine große Aufregung für mich. Oradur-sjur-Glan und Chatyn sind durch das Andenken an ihre Opfer verbunden. Dieser Ort eine wichtige Erinnerung an die Vergangenheit. Man darf die Vorsichtigkeit nicht vergessen."
Leiter des Memorialzentrums "Oradur-sjur-Glan"
2004

"Bis zum heutigen Tag haben wir vom Genozid, von der Massenvernichtung nur gehört, aber nach der Besichtigung der Gedenkstätte haben wir mit eigenen Augen all den Schrecken des 2. Weltkrieges gesehen. Ich neige mich bis zur Erde vor den unschuldigen Bewohnern des Dorfes Chatyn und bitte den Gott, daß so was nie mehr in der Geschichte passiert. Wir treten gegen den Rassismus, den Genozid und wünschen allen Völkern Frieden.
Diese Gedenkstätte bleibt das ewige und unvergessliche Symbol der Trauer."

Minister für Angelegenheiten der Jugend und für Sport Indiens
2003

"Man kann unseren Eindruck mit keinen Worten ausdrücken. Im Namen des Walloner Parlaments bringen wir zum Ausdruck unsere Bewunderung von dem beloruassischen Volk, das den Schrecken des faschismus überlebt und den Frieden gewonnen hat."
der Vorsitzende des Parlaments von Belgien Albert Kolinion
2003

"Wir, Menschen, brauchen solche Gedenkstätten wie Chatyn, damit sich dieser dunkle Teil der Geschichte nie wiederholt ..."
Bürgermeister von Bonn Ulrich Haungeld
2003

"Wir sind emotional sehr ergriffen diesen historischen Ort zu besuchen. Diese gedenkstätte ist errichtet, um der Menschheit an die dunkelsten Zeiten der ganzen zivilisierten Geschichte zu erinnern. Wir werden diese Eindrücke nicht vergesssen und werden in Übereinstimmung arbeiten, um den frieden für alle bewahren zu können."
President des türkischen Forschungsrates für Wissenschaft und Technik Nemik K. Pek
2002

"Es ist wichtig das Andenken an die Opfer aller Kriege in der Welt zu bewahren".
Seinti Mimura Kawaguti, Tempelabt Urakami (Nagasaki)

"Es ist nötig, daß diese Tragödienlehre des XX. Jahrhunderts der Weltzukunft dient".
Tosiko Jokoska, Japan
2000

"Das ist sehr rührend und eindrucksvoll. Danke dafür, daß ihr der Welt zu wissen gegeben habt, was für euch heilig ist und an was ihr euch erinnert.
Die Gedenkstätte trägt lebendige und reale Empfindungen, das ist schwer zu vergessen.
Frieden, Liebe und Vergebung".

Der lehrkörper der Universität Minnesota
1999

"Die traurigen Glocken von Chatyn klingen gleich dem Herzen Metronoms Piskarewski Friedhofs. Möge so was sich nie mehr wiederholen".
Teilnehmer am "Friedensmarsch"
1991

"Nie mehr! Ich hoffe, dass das Leben von Chatynbewohnern als eine Barmherzigkeitlehre für die Menschen aller Welt dienen wird. Wir alle müssen daran denken, wie unmenschlich der Krieg und wie wohltätig der Frieden ist. Bewunderung und Ehre der heroischen Menschen Chatyns!"
Xavier Peres de Kueljar, Generalsekretär der UNO
1987

"Diese aufregende Erinnerung daran, was der Krieg den Menschen antun kann. Möge niemand von uns nicht vergessen, wie Menschen ihre Energie für die vernichtung voneinander genutzt haben. Möge das eine Erinnerung für die sein, die die Entwaffnung verhindern, daß die Ergebnisse heutzutage noch schlechter sein können. Die Gedenkstätte ruft bei jedem, der sie besucht, außerordentlich starke Gefühle hervor. Minsk und Belarus haben gelitten, damit die Humanismusideale leben konnten. Möge die Welt daran denken und für die bessere Zukunft der Menschen kämpfen."
Radzhiw Gandi, Premierminister von Indien
1985

"Für eine Person, die aus dem Land kommt (Schweden), das das Glück hatte während des Krieges nicht besetzt zu bleiben, ist die Gedenkstätte "Chatyn" ein Beweis dafür, was mit den Menschen der Krieg machen kann, wo er sich auch ereignet. Wir drücken dem belorussischen Volk Beileid für sein Leiden aus. Möge es eine Mahnung sein. Etwas, woran man sich erinnern und was man vergessen muss!"
1982

"Ein tiefer Eindruck nach der Besichtigung erinnert mich an die Worte aus dem UNESKO-Statut: "Da sich der Krieg im Bewußtsein der Menschen beginnt, so muss man gerade im Bewußtsein der Menschen Friedensverteidigung schaffen." Wollen wir solche Arbeit mit den Kindern anfangen, denn die Kinder sind das zukünftige Andenken."
Nasum A. Beg — UNESKO (Pakistan)

Meinungen über die fotodokumentarische Ausstellung "Chatyn":

"In diesem kleinen Museum ist die Rote Seite unseres Weißen Landes. Jedes Ausstellungsobjekt ist ein Tag oder eine Stunde, ein Augenblick oder ein erstarrter Tragödienzustand und endloser Glaube an das helle Schicksal des eigenen Volkes. In jedem Blick auf jedem Foto widerspiegelt sich durch den menschen die Schönheit des belorussischen Landes.
Wir müssen uns daran erinnern..."

Leonid Lewin, Laureat der Leninprämie, Verdienter Architekt der Republik Belarus, Mitglied der Architekturakademie, ein von den Autoren der Gedenkstätte "Chatyn".
2005

"Eine tiefe Dankbarkeit für Ihre ehrenwürdige und hingebungsvolle Arbeit den Gründern eines einzigartigen Museums des Andenkens an die Opfer des 2. Weltkrieges und des nazismus. Das, was Sie gemacht haben und machen, hat eine große Bedeutung. Die Standhaftigkeit des belorussischen Volkes in den Zeiten des Großen Vaterländischen Krieges bleibt in der Ewigkeit."
Doktor der Geschichtewissenschaft, Professor der russischen Akademie des Staatlichen Dienstes bei dem Presidenten der Russischen Föderation, der Hauptredakteur der Zeitschrift "Das historische Archiv" A. Tschernobaew
2004

"Ich bin froh, daß als Ergänzung zur Gedenkstätte so eine Fotoausstellung geschaffen worden ist, die von den Opfern erzählt, die Faschisten dem belorussischen Volk gebracht haben. Alle Menschen der Erde müssen das wissen, sich daran erinnern und so leben, daß so was nie mehr auf unserer Erde passiert".
Belorussin, zur Zeit wohnhaft in Irkutsk, K. Iwankina
2004

"Vielen Dank dem Volk der Republik Belarus und dem Presidenten Lukaschenko für das Andenken an die Gefallenen während des Großen Vaterländischen Krieges".
Familie Borisowy aus Lettland
2004

"Eine große Dankbarkeit an die Gründer dieses Museums. Es ist nötig für unsere Kinder, Enkel, Urenkel. Sich an die Geschichte erinnern, sie wissen müssen wir für die Erhaltung unserer slawischen Nationalität."
R.L. Korowina, Izhewsk
2004

"Wir sind aus Estland, wo Denkmäler vernichtet werden, und hier sind wir von dem Gesehenen beeindruckt. Hier möchte man schweigen und sich erinnern".
2004

"Die Materialien, die auf der Ausstellung dargestellt sind, machen einen tiefen Eindruck auf alle, die sie gesehen haben. Die junge Generation muss das wissen, was die Menschen unseres Landes überlebt haben. Vielen Dank an alle, die die Materialien für die Gründung des Museums vorbereitet haben".
Schüler und Lehrer der Schule N 19, Baranowitschi
2004

© 2005 SGS "Chatyn", http://www.khatyn.by/